Von der Holzernte bis zum Holztransport mit dem EPSILON M12Z

10. Mai 2021
News teilen:
PRÄZISE UND EXTREM ZUVERLÄSSIG. Genau diese Eigenschaften sind für das steirische Forstunternehmen Fa. Pretterhofer bei der Holzarbeit entscheidend. Mit dem EPSILON M12Z ist man auch bei schwierigen Wetterbedingungen immer gut aufgehoben.

Die Holzarbeit im Wald ‐ von der Holzernte bis zum Holztransport ‐ ist sehr anspruchsvoll. Das weiß Ing. Peter Pretterhofer als erfolgreicher Forstunternehmer nur zu gut. 1998 hat der Steirer das Familienunternehmen übernommen. Nun führt er die Pretterhofer Holzernte‐Holzhandel GmbH in Pernegg mit 32 Mitarbeitern bereits in dritter Generation. Der erfolgreiche Familienbetrieb spezialisiert sich auf die Holzernte und Waldpflege, den Holzhandel sowie Rundholztransporte. „Speziell in unserer Alpen‐Region sind wir vom Wetter abhängig. Unsere Mitarbeiter müssen ‐ egal ob Wind, Regen, Schnee oder Eis ‐ oft den ganzen Tag Baumstämme verladen. Dabei können wir uns auf unsere EPSILON Krane aus dem Hause PALFINGER verlassen. Neben Komfort und Sicherheit bei der Waldarbeit zählt für uns auch die unmittelbare Nähe zu unserem Servicepartner, die Firma Kuhn“, erzählt Pretterhofer.

NEXT EPSOULTION M-SERIE 

Drei EPSILON Krane der M‐Serie sind mittlerweile nahezu tagtäglich im Einsatz. Neben dem Mitarbeiterkomfort und der Servicekomponente ist die Wirtschaftlichkeit und die Zuverlässigkeit für den Forstunternehmer entscheidend: „Wir sitzen jeden Tag viele Stunden in der Kabine. Ein komfortabler Sitz, der eine ergonomische Haltung ermöglicht, sowie Heizung und Klimaanlage sind wesentliche Kriterien für uns. Zudem ist es mir wichtig, ein sicheres und modernes Gerät zu haben, das die Arbeit erleichtert und auch Spaß macht. Bei der Kaufentscheidung zählt für mich nicht nur der Kaufpreis. Der Kran ist durchschnittlich sechs bis sieben Jahre im Einsatz und muss sich in dieser Zeit natürlich beweisen“.

Und das tut der EPSILON M12Z auch tagtäglich bei der Waldarbeit des steirischen Forstunternehmens. Er unterstützt den Kranführer durch die hydraulische Vorsteuerung optimal an engen und begrenzten Einsatzorten, wo speziell langes, präzises und feinfühliges Arbeiten wichtig ist. Aber auch beim Auf‐ und Umladen, wo Schnelligkeit und die große Reichweite des Doppelteleskops einen großen Vorteil bietet. Ein weiterer Pluspunkt ist die innenliegende Schlauchführung. Viele Schläuche und Leitungen sind innen verlegt und somit geschützt. Das ist speziell bei Ladetätigkeiten im Wald, wo man auf das Umfeld achten muss, eine große Erleichterung.

KRANFAHRER AUS LEIDENSCHAFT

Der versierte LKW‐Fahrer und Kranspezialist Michael Baierl, der bereits seit über 16 Jahren für das Forstunternehmen tätig ist, betreut dieses Projekt von Anfang an. Gekonnt lenkt Michael den schweren Scania Rundholz‐LKW mit Anhänger und aufgebautem EPSILON M12Z mit Kabine durch das unwegsame Gelände den Berg hinauf. Auf den sehr engen Passagen der serpentinenreichen Straße geht es teilweise um Millimeter. „Gerade nach der Schneeschmelze kann der beladene Anhänger bei feuchtem Untergrund leicht ins Rutschen kommen. Da ist es für mich umso wichtiger, dass das Beladen dann relativ schnell und einfach geht. Da bin ich mit dem EPSILON M12Z optimal gerüstet“, sagt Michael. 

Am Einsatzort angekommen erwartet Michael bereits ein Seilkran, der steil bergauf im Einsatz ist. Eine Kombination aus Kippmast und Prozessor auf einem LKW aufgebaut. Zwei Waldarbeiter befinden sich im unteren Bereich und ein Mann bedient die Seilkrananlage und den Prozessor. Von der Kabine der Seilkrananlage greift der Kranfahrer die langen Baumstämme zur weiteren Verarbeitung. Entrindet und in passende Längen von circa vier bis fünf Meter vorbereitet, legt er diese dann auf der Forststraße zum Abtransport für Michael bereit. 

Die Besonderheit dieses Einsatzortes ist der enge Bereich mitten im Wald, wo platzsparend und zugleich waldschonend gearbeitet werden muss. Der Lagerplatz für das Holz ist begrenzt und es besteht zudem keine Möglichkeit das Holz vorab nach Holzart zu sortieren. Das Rundholz muss dann zeitnah abgeholt und abtransportiert werden. „Die Arbeit hier ist anders als die Arbeit mit dem Harvester oder Forwarder, der das Holz einfach neben der Forststraße abladen oder schon selbst verfahren kann. Der Seilkran muss sich mit vier Seilen sichern, steht immer am selben Platz und kann das Holz konzentriert auch nur an einem Platz ablegen“, sagt Michael. 

TÄGLICHES EINSATZGEBIET

Michael parkt seinen LKW mit dem aufgebauten EPSILON M12Z mit Kabine aufgrund des begrenzten Platzes auf der Forststraße mitten im Wald gleich in Fahrtrichtung. „Eigentlich ist das heute ein alltäglicher Einsatz. Der M12Z ist für mich aber gerade hier eine große Hilfe. Links und rechts stehen Bäume und ich muss beim Laden besonders aufpassen. Zusätzlich steht das Holz momentan 'im Saft'. „Das heißt die Rinde geht leicht herunter und das Holz rutscht. Da bin ich sehr froh, dass ich einen Kran habe, der mir durch die hydraulische Vorsteuerung auch bei diesen Umständen ein feinfühliges Arbeiten ermöglicht,“ erläutert Michael. 

Gezielt greift Michael zu den beiden vorgesteuerten Joysticks in seinem Führerstand und lädt das Holz schnell & präzise auf der Ladefläche seines LKW ab. Aufgrund der Schräglage der LKW‐ Ladefläche und der rutschigen Baumstämme bedarf es hier noch einmal mehr der Feinfühligkeit des Kranbedieners, seiner langjährigen Erfahrung und natürlich dem richtigen Arbeitsgerät. „Der M12Z ist eine große Unterstützung für mich. Speziell, wenn ich lange Zeit konzentriert arbeiten muss wie heute und die Steuerung so leicht und immer gleichmäßig funktioniert“, fährt Michael weiter fort. 

Voll beladen steuert Michael seinen LKW wieder talwärts zum Lagerplatz der Forstverwaltung. Dort wird das gemischt beladene Gut sortenrein abgelegt und anschießend vorwiegend mit dem Sattelzug ins Sägewerk geliefert. „Meistens muss es schnell gehen und der Sattelschlepper steht gleich neben meinem LKW. Da ist die Geschwindigkeit vom Kran wichtig. Auch die große Reichweite mit dem Doppelteleskop von circa 10,5 Meter ist für mich optimal zum schnellen Um‐ und Aufladen. Im Wald selbst ist der Einfachteleskop für mich meistens ausreichen“, sagt Michael abschließend, der sich in der EPSCAB seines EPSILON M12Z‐Krans immer gut aufgehoben fühlt. 

Für die Fahrt wieder kompakt und rasch zusammengelegt geht es danach für Michael gleich weiter zum nächsten Wald‐Einsatz hinauf auf den Berg.

Ein Video zu diesem Einsatz finden Sie hier: PALFINGER EPSILON M12Z

 

News teilen:

Newsroom