L- ODER Z-KRAN, DAS IST HIER DIE FRAGE

28. Februar 2019
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Ein Kran ist mehr als nur ein Konstrukt aus Stahl, Schrauben und Hydraulik. Seit jeher unterstützen die Krane den Menschen beim Be- und Entladen von verschiedensten Lasten. Umso wichtiger ist es mit einem Kran zu arbeiten, der den harten Einsätzen und hohen Ansprüchen der Kranfahrer gerecht wird. Doch was ist die richtige Wahl? Der L- oder der Z-Kran? Die Frage soll nun beantwortet werden.

L-KRAN – DER PERFORMER

Der L-Kran kann als die Mutter aller Holzkrane bezeichnet werden. Historisch bedingt ist dieser Krantyp fest in Skandinavien verankert. Dieser Krantyp zeichnet sich vor allem durch seine Arbeitsperformance aus. Der lange Hauptarm und der kürzere Knickarm ergeben eine perfekte Arbeitsgeometrie. Je länger der Hauptarm und je kürzer der Knickarm, umso weniger muss der Hauptarm bewegt werden. Das hat insofern den Vorteil, dass der Kranfahrer diesen nicht so oft steuern muss und er dadurch seinen Fokus auf anderweitige Bedienungen legen kann. Obwohl in Zentraleuropa der Z-Kran dominiert, erfreut sich der L-Kran in den letzten Jahren auch in diesem Raum zunehmender Beliebtheit. Besonders bei Einsätzen in der Bahnverladung kommt der L-Kran immer öfter zum Zug. Einmal am Tag holt der Kranfahrer eine Holzladung aus dem Wald, transportiert diese zu einem großen Sammelplatz und macht dann ausschließlich Bahnverladungen. Aufgrund dessen ist in diesem Fall der L-Kran im Vergleich zum Z-Kran angenehmer zu fahren. Doch auch andere Faktoren wie Komfort und Design tragen zum optimalen Fahrgefühl bei. Der PALFINGER EPSILON M12L Kran aus der Next Epsolution Baureihe vereint diese Attribute und ermöglicht dadurch dem Bediener seine Arbeit effizient zu erledigen. Mit einer Reichweite von 9,7 Meter, erweitert der 12 Metertonnen Kran den Arbeitsradius, weshalb der Kranfahrer den LKW nicht immer umpositionieren muss, um die Holzstämme verladen zu können.

Z-KRAN – DER TRANSFORMER

Der Z-Kran ist zwar nicht die Mutter aller Holzkrane, aber dafür der Transformer unter den Kranen. Im direkten Vergleich zum L-Kran sticht der Z-Kran durch seine kompakte Bauweise hervor. Diese ermöglicht ein Zusammenlegen des Kranes quer zur Fahrtrichtung. Aufgrund dessen ist es möglich das Fahrzeug bis zur gesetzlich erlaubten Gesamthöhe vollständig zu beladen. Dies kommt vor allem bei Arbeiten bei Sägewerken zugute. Nach der Lastfahrt der Holzstämme zum Sägewerk erfolgt der Abladevorgang. Da der Z-Kran zusammenlegbar ist und nicht auf der Ladefläche abgelegt wird, muss der Kranfahrer im Falle einer Fremdentladung nicht aus der sicheren Fahrerkabine steigen, um den Kran anders zu positionieren. Das trägt insbesondere zur Sicherheit des Fahrers bei, denn durch den Radlader Verkehr in Sägewerken kann es auch zu Unfällen kommen. Seit über 25 Jahren konstruiert PALFINGER EPSILON Z-Krane und nicht selten sieht man für diese Einsätze den PALFINGER EPSILON M12Z. Das neue Design des Doppelteleskop-Systems ermöglicht 900mm mehr Reichweite im Vergleich zum Vorgängermodell und ist folglich mit seinen 10,5 Metern Reichweite die größte in der Branche.


Ob L- oder Z- Kran, beide Krantypen unterstützen den Kranfahrer dabei seine Arbeit effizient zu erledigen. Die Entscheidung, welcher Kran der Beste für das eigene Unternehmen ist, kann Ihnen niemand abnehmen. Jedoch stehen PALFINGER Vertragshändler zur Verfügung, die gemeinsam mit Ihnen Ihren Bedarf analysieren und Sie bei der Wahl Ihres PALFINGER EPSILON Kranes unterstützen. 

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